Landkreis In der Illertal-Klinik in Illertissen wird es in absehbarer Zeit wohl wieder chirurgische Sprechstunden geben. Allerdings nur wenige am Tag. Das kündigte der Stiftungsdirektor der Kreisspitalstiftung an. Konrad Hunger schätzt, dass es in drei Monaten so weit sein könnte. Doch das hängt davon ab, ob der juristische Streit um die Chirurgenstelle weitergeht oder nicht.
Ulm Über die Kultur zu mehr Verständnis - das ist die Idee der schwul-lesbischen Kulturwoche, die in der Woche vom 19. bis zum 25. September bereits zum zehnten Mal stattfindet. „Mit der Kulturwoche wollen wir auch zum Dialog einladen“, sagt Daniel Gambach, 2. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins Rosige Zeiten.
Neu-Ulm Neu-Ulms „Gute Stube“ soll in den kommenden Jahren erweitert und „aufgehübscht“ werden. Stadtbaudirektor Andreas Neureuther hat im Gespräch mit unserer Zeitung den Entwurf für die Innenstadtsanierung bis 2015/16 skizziert, der nach dem Ende der Sommerpause den Stadtrat beschäftigen wird.
Ministerin Schick: Vorbereitungen in der unterrichtsfreien Zeit sind entscheidend für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit / Schick: Ich wünsche allen Schulen im Land viel Erfolg und Freude bei der Arbeit im neuen Schuljahr
Kultusministerin Marion Schick besuchte zu Beginn der letzten Ferienwoche zwei Realschulen in Erolzheim und in Wendlingen. Die Ministerin machte sich vor Ort ein Bild davon, welche Vorbereitungen in den Schulen zum Schuljahresbeginn getroffen werden müssen. „Die umfangreichen organisatorischen Vorbereitungen für das neue Schuljahr sind ganz entscheidend für eine erfolgreiche pädagogische Arbeit. Leider bleibt dieses große Engagement in der unterrichtsfreien Zeit für die Öffentlichkeit und nicht selten auch für viele Eltern und Schülerinnen und Schüler unbemerkt. Dies ist sehr schade und muss sich ändern. Die Arbeit der Lehrkräfte braucht mehr gesellschaftliche Wertschätzung, denn starke Lehrerinnen und Lehrer bedeuten starke Schülerinnen und Schüler“, sagte Kultusministerin Marion Schick anlässlich ihrer Schulbesuche in der Ferienzeit.
An allen Schulen im Land wird die Ferienzeit genutzt um das das neue Schuljahr zu planen und vorzubereiten. Stundenplan-Teams erstellen die Stundenpläne und optimieren diese bis zum ersten Schultag. Die Fachschaften erarbeiten Jahrespläne und stimmen diese ab. Die Finanzplanung wird erstellt sowie die Materialsammlungen und Geräte geordnet. Für die Multimedia- und Netzwerkbeauftragten erfordert die Organisation und Verwaltung der PC- und Medienausstattung viel Arbeitsaufwand. Die Schulleitungen tragen die Hauptlast und Verantwortung, bei ihnen laufen die Fäden der Schulorganisation zusammen und sie bereiten auch die neuen Lehrkräfte oder Lehreranwärterinnen und -anwärter in Vorgesprächen auf ihre neuen Aufgaben vor. Am Ende der letzten Ferienwoche findet die erste Konferenz mit allen Lehrkräften statt, bei der nochmals alle wichtigen organisatorischen Fragen besprochen werden. In der Realschule Erolzheim waren in der letzten Ferienwoche sogar einzelne Schülergruppen damit beschäftigt, die neu angeschafften Bücher für die Klassen zu sortieren oder die Hausaufgabenhefte für die neuen Fünftklässler zu organisieren. „An den Realschulen in Wendlingen und Erolzheim war deutlich zu spüren, mit welcher Vorfreude alle Beteiligten das Schuljahr planen und wie wichtig es ihnen ist, durch einen optimalen organisatorischen Rahmen, ein positives Lernklima zu erzeugen. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften viel Erfolg und Freude im neuen Schuljahr“, sagte Ministerin Schick.
Vier Sommercamps starten am 6. September / Hauptschüler zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 werden auf das neue Schuljahr vorbereitet
An diesem Montag (6. September) starten in Baden-Württemberg an vier Pilotstandorten Freiburg, Ludwigsburg, Mannheim und Ravensburg einwöchige Sommercamps. Dabei handelt es sich um ein bundesweit einmaliges Bildungs- und Betreuungsangebot in den Sommerferien, bei dem Jugendliche mit Förderbedarf mit und ohne Migrationshintergrund die Chance bekommen, schulische Defizite auszugleichen.
„Durch den ganzheitlichen Lernansatz mit zusätzlichen erlebnisorientierten Angeboten lernen die Schülerinnen und Schüler mit Kopf, Herz und Hand. Die Freude am gemeinsamen Lernen wird damit gefördert und ein guter Start ins neue Schuljahr vorbereitet“, sagte Kultusministerin Marion Schick. In den einwöchigen Sommercamps könnten Schülerinnen und Schüler im Laufe eines Schuljahres aufgetretene Lerndefizite ausgleichen und den Anschluss an den Leistungsstand der Klasse wieder herstellen. „Dabei wird auch die Freude am Lernen gefördert und Lernfähigkeit und Motivation gesteigert“, so Schick.
In den Jahren 2010 und 2011 sollen insgesamt 24 einwöchige Sommercamps im Bereich der Haupt- und Werkrealschule angeboten werden. Dafür werden auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion 0,5 Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt. Die in den Sommercamps gesammelten Erfahrungen sollen in eine systematische Weiterentwicklung einfließen. Das Gymnasium Münsingen, von dessen Sommerschule maßgebliche Impulse für die Entwicklung der Sommercamps ausgingen, wird als fünfter offizieller Erprobungsstandort in die Evaluation einbezogen.
Die Sommercamps finden ganztägig in der letzten Sommerferienwoche vom 6. bis 10. September statt. Für das Schulprogramm stehen qualifizierte Lehrkräfte zur Verfügung, die die Jugendlichen in kleinen Gruppen täglich in verschiedenen Lerneinheiten in Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichten. Daneben wird bei diesem erlebnisorientierten und zugleich kompakten Bildungsangebot großer Wert auf die Vermittlung von sozialen wie personalen Kompetenzen gelegt. Für die je Standort rund 25 Hauptschülerinnen und Hauptschüler zu Beginn der Jahrgangsstufe 8 entstehen keine Kosten. Auf Wunsch wird die Teilnahme zertifiziert und kann ins Zeugnis eingetragen werden.
Die Sommercamps werden jeweils mit regionalen Partnern durchgeführt: in Freiburg mit der Ökostation Freiburg in Unterstützung von Lernen Erleben in Freiburg (LEIF), in Ludwigsburg mit dem Landesinstitut für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik Baden-Württemberg, in Mannheim mit der Popakademie Baden-Württemberg GmbH und in Ravensburg mit der Stiftung Ravensburger Verlag. Die beteiligten Lehrkräfte erhalten über das Kultusministerium Anrechnungsstunden für ihre Arbeit. Das Mannheimer Projekt wird von der Dietmar Hopp Stiftung gGmbH gefördert, Freiburg und Ludwigsburg von der Robert Bosch Stiftung GmbH sowie Ravensburg von der Stiftung Ravensburger Verlag.
Hinweis an die Redaktionen: Am 6. September besucht Kultusministerin Schick von 14 bis 15 Uhr das Sommercamp in Ludwigsburg. Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL, wird am 10. September ab 13.15 Uhr im Sommercamp in Mannheim zu Gast sein. Der Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Rudolf Köberle MdL, wird am 9. September um 14 Uhr den Standort Ravensburg besuchen.
Kultusministerin Marion Schick: Baden-Württemberg ist in vielen Bereichen spitze, in denen es um die Zukunft junger Menschen geht / Platz 1 bei der Vermeidung von Bildungsarmut ? Studie bescheinigt Südwesten große Erfolge bei der Schulqualität / Übergang von der Schule in den Beruf gelingt besonders gut
„Baden-Württemberg ist in vielen Bereichen spitze, in denen es um die Zukunft junger Menschen geht. Das hervorragende Abschneiden Baden-Württembergs beim Bildungsmonitor 2010 belegt einmal mehr: Wir haben den richtigen Weg eingeschlagen und die Qualität des Bildungssystems systematisch weiterentwickelt. Unsere kontinuierliche und verlässliche Bildungspolitik der vergangenen Jahre hat sich ausgezahlt“, erklärte Kultusministerin Marion Schick am Donnerstag (19. August 2010) in Stuttgart mit Blick auf die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2010 der Stiftung Neue Soziale Marktwirtschaft. Demnach belegt Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich der Bildungssysteme Rang 3. In vielen der 13 untersuchten Handlungsfelder schneidet der Südwesten sehr gut ab.
„In der Spitzengruppe verzeichnet Baden-Württemberg den größten Punktezuwachs, was für die besondere Dynamik unseres Bildungssystems spricht“, hob die Ministerin hervor. Das Land hat in der Gesamtbewertung im Vergleich mit 2009 um 3,2 Punkte (2010: 76,3 Punkte) zugelegt. Den größten Sprung nach vorn (von Platz 5 auf Platz 2) erzielt der Südwesten im Handlungsfeld „Zeiteffizienz“ (z.B. niedriger Anteil an verspäteten Einschulungen, Wiederholer, Abbrecher, Ausbildungsabbrüche, Studiendauer).
Mit 5,5 Prozent ist darüber hinaus der Anteil der Schulabsolventen ohne Abschluss der niedrigste in ganz Deutschland. Damit belegt Baden-Württemberg im Handlungsfeld „Vermeidung von Bildungsarmut“ den ersten Platz. Weitere Stärken des Landes liegen der Studie zufolge in der hohen Schulqualität (Platz 2), der Förderung der beruflichen Bildung (Platz 2) sowie im zunehmenden Anteil von Akademikern (Platz 2). „Dies ist ein eindrucksvoller Beleg für die begabungsgerechte Förderung und Durchlässigkeit unseres differenzierten Schulsystems und ein Beweis dafür, dass der Übergang von der Schule in den Beruf besonders gut gelingt “, betonte Schick. „Insbesondere dem dualen Ausbildungssystem kommt dabei ein hoher Stellenwert zu, denn nirgendwo in Deutschland ist die Erfolgsquote der Berufsschüler in der dualen Ausbildung höher als bei uns.“
Die Studie hebt darüber hinaus den hohen Stellenwert der Bildung im Ausgabenverhalten der öffentlichen Haushalte in Baden-Württemberg hervor. „Es zeigt sich, dass sich die klare Prioritätensetzung der Landesregierung auszahlt. Denn das Bildungssystem ist ein wichtiger Wachstumsmotor, der wesentlich zur Zukunftsfähigkeit unsere Landes beiträgt.“
Obwohl in Baden-Württemberg die Abbrecherquote unter ausländischen Schülern mit 13,7 Prozent geringer ist als im Bundesdurchschnitt (15 Prozent) belegt das Land aufgrund der im Bundesvergleich größeren Differenz zur Abbrecherquote aller Schüler des Landes (5,5 Prozent) lediglich Platz 15. Die Ministerin bedauerte, dass die Studie in diesem Zusammenhang nicht die Ergebnisse des aktuellen IQB-Ländervergleichs berücksichtige, wonach die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund in Baden-Württemberg bundesweit die besten Ergebnisse in fünf von sechs Testbereichen erzielt haben. „Nichtsdestotrotz wollen wir uns natürlich mit den Ergebnissen nicht zufrieden geben. Mit der Einsetzung des Expertenrats ‚Herkunft und Bildungserfolg’, der zu diesem Aspekt Handlungsempfehlungen vorlegen wird, haben wir bereits erste Konsequenzen gezogen“, erklärte Schick.
Kultusministerin Marion Schick: Peter Hoffmann hat mit seinem Werk einem großem Publikum differenzierte Einblicke in die deutsche Geschichte ermöglicht
Als Dank für seine Verdienste um Baden-Württemberg hat Kultusministerin Marion Schick Prof. Dr. Peter Hoffmann heute (13. August) in Korntal die Staufermedaille des Landes überreicht. Anlässlich seines 80. Geburtstags würdigte Schick die wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit Hoffmanns vor allem über den militärischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus.
„Peter Hoffmann hat Claus Schenk Graf von Stauffenberg, dem führenden Kopf des Widerstands, ein literarisches Denkmal gesetzt. Durch seine Arbeit hat Hoffmann nicht nur der Wissenschaft im Sinne der historischen Wahrhaftigkeit gedient, sondern auch diesem Land, denn die Weltöffentlichkeit hat durch seine Arbeiten differenzierte Einblicke in das Deutschland zwischen 1933 und 1945 gewinnen können“, sagte Schick in ihrer Laudatio. „Hoffmann hat es als Wissenschaftler geschafft, ein breites Publikum für Geschichte zu interessieren und zur Stärkung der kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland, Kanada und den USA beizutragen.“ Trotz seiner Arbeit in Nordamerika sei er seiner Heimat verbunden geblieben. Dazu zähle auch sein Engagement für die Diakonie der evangelischen Brüdergemeinde Korntal, die von seinem Ururgroßvater gegründet wurde, insbesondere für die Jugendhilfe Hoffmannhaus in Wilhelmsdorf.
Prof. Dr. Peter Hoffmann wurde 1930 in Dresden geboren und ist in Stuttgart aufgewachsen. Nach dem Studium promovierte er in Geschichte in München. Ab 1965 lehrte Hoffmann Geschichte an der University of Northern Iowa in den USA. 1970 wurde er Ordinarius für deutsche Geschichte an der McGill University im kanadischen Montreal. Seit 1988 ist er William Kingsford Professor of History. 1989 wurde der Historiker Fellow of the Royal Society of Canada, Mitglied der kanadischen Akademie der Wissenschaften, und erhielt damit die höchste kanadische Auszeichnung für Gelehrte. Im Jahre 2000 wurde Hoffmann das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.
Hoffmann gilt als einer der besten Kenner des deutschen Widerstands gegen das NS-Regime und hat als historischer Berater bei dem Film „Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat“ mitgewirkt. Zudem war er an der Konzeption und Verwirklichung der Stauffenberg-Gedenkstätte im Alten Schloss in Stuttgart beteiligt. Zu seinen Publikationen zählen „Widerstand, Staatsstreich, Attentat“, „The History of the German Resistence 1933-1945“, „Stauffenberg- A Family History“, sowie „Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Brüder“.
Information für die Redaktionen:
Mit der Staufermedaille ehrt der Ministerpräsident von Baden-Württemberg Persönlichkeiten für besondere Verdienste um das Land. 1977 fand eine Ausstellung zur Geschichte und Kultur der Stauferzeit statt. Aus diesem Anlass wurde im selben Jahr die Staufermedaille geprägt. Mit ihr soll die Verbindung des Landes Baden-Württemberg mit seiner weiter zurückliegenden Geschichte zum Ausdruck gebracht werden.
Der Aufschwung bringt wieder mehr Arbeit in die Metall- und Elektroindustrie der Region - aber offenbar nur relativ schlecht bezahlte Stellen. Die IG Metall Ulm fordert von den Arbeitgebern in der Metall- und Elektrobranche, wieder Stammbeschäftigung aufzubauen. Seit der Finanzkrise seien in Ulm und den Landkreisen Alb-Donau und Biberach 3020 Arbeitsplätze abgebaut worden, davon knapp 2000 Leiharbeiter, stellt der Erste Bevollmächtigte Reinhold Riebl fest.
Im Keller des Ulmer Stadthauses findet anlässlich des 25-jährige Bestehen des Vereins Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Ulm/Neu-Ulm eine Fotoausstellung statt. Gezeigt werden in Versuchsanordnungen fixierte Affen, sezierte Mäuse, aber auch Tiertransporte, Schlachthofszenen und Braunbären in Gefangenschaft. "Wir setzen uns aus ethischen und moralischen Gründen für die Tiere ein und wegen unseres gesunden Menschenverstands“ sagte der Vorsitzende Horst Müller bei der Eröffnung.
Die Einigung der Koalition auf längere Laufzeiten für die Atommeiler haben die SWU nicht erfreut. Wir sprachen mit ihrem Chef, Matthias Berz. BERZ: Bereits gestartete Projektinvestitionen in neue Kraftwerke wie das Holzgas-Heizkraftwerk in Senden werden nicht gestoppt. Noch nicht baulich gestartete Investitionen in neue Kraftwerke stehen aber schon unter Vorbehalt, da wir den genauen Wortlaut der verhandelten Einzeldetails vom Sonntag noch nicht kennen.
Es war bereits das vierte Ulmer Weinfest am südlichen Münsterplatz. Doch war es eine Premiere: Äußerlich neu gestaltet und inhaltlich neu konzipiert fand es Anklang und Zuspruch von rund 10 000 Besuchern. Die Bilanz fällt aus wie die Wetterverhältnisse zum finalen Wochenende, die Stimmung und die meisten Weine im Angebot waren: heiter und trocken. "Kein Zoff unter Besuchern, keine Randale, keine Schlägerei, kein Ärger mit Nachbarn, aber viel Zuspruch von Gästen".
Es sei "pervers", dass es ausgerechnet in Ulm politische Kräfte gebe, die den Widerstand gegen Stuttgart 21 befördern, wetterte Landrat Heinz Seiffert gestern beim Besuch von Rudolf Köberle, Minister für Ländlichen Raum. Schließlich profitiere die Region Ulm besonders von dem Bahnprojekt. Als "eigenartig" bezeichnete der Minister es, wie die Bahnprojekte Stuttgart 21 ("fragwürdig") und Elektrifizierung der Südbahn ("grundsätzlich gut") gegeneinander ausgespielt werden.
Auch in Ulm formiert sich der Widerstand gegen das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21. In Ulm haben die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das Aktionsbündnis "K 21 - gut für Ulm" gegründet. Wobei K 21 als Alternative für S 21 - also: Stuttgart 21 - steht. K 21 fordert einen modernen Kopfbahnhof in Stuttgart. Nach Einschätzung des Aktionsbündnisses würde dessen Bau nur ein Drittel so teuer wie die Verlegung des Bahnhofs in den Untergrund.
Angesichts der Kritik an Stuttgart 21, die jetzt auch auf die Ausbaustrecke Ulm-Wendlingen ausgeweitet wird, warnt Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner vor einem Stopp des Bahnprojekts Stuttgart 21. Der OB Ulms verweist auf die Vorteile des Streckenausbaus: Den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz im Schienenverkehr sowie die bessere Erreichbarkeit des Flughafens und der Region. Außerdem spricht er die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile an, aber auch den Nutzen für den Umweltschutz.