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Aus der Region
  • Chirurgie künftig nur noch halbtags?
    Landkreis In der Illertal-Klinik in Illertissen wird es in absehbarer Zeit wohl wieder chirurgische Sprechstunden geben. Allerdings nur wenige am Tag. Das kündigte der Stiftungsdirektor der Kreisspitalstiftung an. Konrad Hunger schätzt, dass es in drei Monaten so weit sein könnte. Doch das hängt davon ab, ob der juristische Streit um die Chirurgenstelle weitergeht oder nicht.
  • Zwischen Spaß und Verantwortung
    Ulm Über die Kultur zu mehr Verständnis - das ist die Idee der schwul-lesbischen Kulturwoche, die in der Woche vom 19. bis zum 25. September bereits zum zehnten Mal stattfindet. „Mit der Kulturwoche wollen wir auch zum Dialog einladen“, sagt Daniel Gambach, 2. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins Rosige Zeiten.
  • Gute Stube wird größer und schöner
    Neu-Ulm Neu-Ulms „Gute Stube“ soll in den kommenden Jahren erweitert und „aufgehübscht“ werden. Stadtbaudirektor Andreas Neureuther hat im Gespräch mit unserer Zeitung den Entwurf für die Innenstadtsanierung bis 2015/16 skizziert, der nach dem Ende der Sommerpause den Stadtrat beschäftigen wird.
Start Aktuelles ... aus der Region Ulm/Neu-Ulm

Aus der Südwestpresse

  • Nur mehr Leiharbeit
    Der Aufschwung bringt wieder mehr Arbeit in die Metall- und Elektroindustrie der Region - aber offenbar nur relativ schlecht bezahlte Stellen. Die IG Metall Ulm fordert von den Arbeitgebern in der Metall- und Elektrobranche, wieder Stammbeschäftigung aufzubauen. Seit der Finanzkrise seien in Ulm und den Landkreisen Alb-Donau und Biberach 3020 Arbeitsplätze abgebaut worden, davon knapp 2000 Leiharbeiter, stellt der Erste Bevollmächtigte Reinhold Riebl fest.
  • Blutige Realität
    Im Keller des Ulmer Stadthauses findet anlässlich des 25-jährige Bestehen des Vereins Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Ulm/Neu-Ulm eine Fotoausstellung statt. Gezeigt werden in Versuchsanordnungen fixierte Affen, sezierte Mäuse, aber auch Tiertransporte, Schlachthofszenen und Braunbären in Gefangenschaft. "Wir setzen uns aus ethischen und moralischen Gründen für die Tiere ein und wegen unseres gesunden Menschenverstands“ sagte der Vorsitzende Horst Müller bei der Eröffnung.
  • SWU: Mit Laufzeitverlängerung gerechnet
    Die Einigung der Koalition auf längere Laufzeiten für die Atommeiler haben die SWU nicht erfreut. Wir sprachen mit ihrem Chef, Matthias Berz. BERZ: Bereits gestartete Projektinvestitionen in neue Kraftwerke wie das Holzgas-Heizkraftwerk in Senden werden nicht gestoppt. Noch nicht baulich gestartete Investitionen in neue Kraftwerke stehen aber schon unter Vorbehalt, da wir den genauen Wortlaut der verhandelten Einzeldetails vom Sonntag noch nicht kennen.
  • Beifall fürs neue Weinfest
    Es war bereits das vierte Ulmer Weinfest am südlichen Münsterplatz. Doch war es eine Premiere: Äußerlich neu gestaltet und inhaltlich neu konzipiert fand es Anklang und Zuspruch von rund 10 000 Besuchern. Die Bilanz fällt aus wie die Wetterverhältnisse zum finalen Wochenende, die Stimmung und die meisten Weine im Angebot waren: heiter und trocken. "Kein Zoff unter Besuchern, keine Randale, keine Schlägerei, kein Ärger mit Nachbarn, aber viel Zuspruch von Gästen".
  • Seiffert: Kritik aus Ulm ist pervers
    Es sei "pervers", dass es ausgerechnet in Ulm politische Kräfte gebe, die den Widerstand gegen Stuttgart 21 befördern, wetterte Landrat Heinz Seiffert gestern beim Besuch von Rudolf Köberle, Minister für Ländlichen Raum. Schließlich profitiere die Region Ulm besonders von dem Bahnprojekt. Als "eigenartig" bezeichnete der Minister es, wie die Bahnprojekte Stuttgart 21 ("fragwürdig") und Elektrifizierung der Südbahn ("grundsätzlich gut") gegeneinander ausgespielt werden.
  • Bündnis gegen "Kannibalen Stuttgart 21"
    Auch in Ulm formiert sich der Widerstand gegen das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21. In Ulm haben die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das Aktionsbündnis "K 21 - gut für Ulm" gegründet. Wobei K 21 als Alternative für S 21 - also: Stuttgart 21 - steht. K 21 fordert einen modernen Kopfbahnhof in Stuttgart. Nach Einschätzung des Aktionsbündnisses würde dessen Bau nur ein Drittel so teuer wie die Verlegung des Bahnhofs in den Untergrund.
  • Gönner warnt vor Baustopp
    Angesichts der Kritik an Stuttgart 21, die jetzt auch auf die Ausbaustrecke Ulm-Wendlingen ausgeweitet wird, warnt Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner vor einem Stopp des Bahnprojekts Stuttgart 21. Der OB Ulms verweist auf die Vorteile des Streckenausbaus: Den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz im Schienenverkehr sowie die bessere Erreichbarkeit des Flughafens und der Region. Außerdem spricht er die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile an, aber auch den Nutzen für den Umweltschutz.
  • Neues Konzept für Mitfahrgelegenheiten
    Mit Car2gether startet Daimler eine Mitfahrzentrale im Internet, Testfeld ist wiederum Ulm. Fahrer und Mitfahrer sollen für Kurzstrecken rund um Ulm zusammenfinden. Mitfahrer zahlen dabei 9,5 Cent pro Minute. Fahrer und Mitfahrer von Car2gether treffen sich über die "web-basierte Mitfahr-Community", wo sie Fahrten anbieten oder Mitfahrgelegenheiten suchen, und zwar für kürzere und mittlere Strecken im Radius von 42 Kilometern um Ulm. Beginn: 18. September.
  • Suche nach Zehnjährigen geht weiter
    Die Suche nach dem seit Freitag in Grefrath am Niederrhein vermissten Mirko läuft weiter auf Hochtouren. Am Montagmorgen machten sich erneut etwa 300 Einsatzkräfte bereit, wie Polizeisprecher Willi Theveßen sagte. Fährtenhunde hatten am Sonntag die Spur des Jungen aufgenommen. Sie führte etwa zehn Kilometer nördlich in Richtung Wachtendonk, verlor sich dort aber. Die Ermittler schließen ein Gewaltverbrechen nicht aus.
  • Landwirte blockieren Bahnhofsbauarbeiten
    Mit drei Traktoren haben Landwirte und Parkschützer am Montagmorgen den Zugang zur Stuttgart-21-Baustelle am Nordflügel des Hauptbahnhofs blockiert. Auf Bannern forderten sie unter anderem «Keine Gespräche ohne Abriss-Stopp!». Dass sich auch Landwirte an dem Protest beteiligen, zeige, dass unter den Gegnern auch Stammwähler von Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) seien, sagte der Sprecher der Parkschützer, Matthias von Herrmann.

Aktuelles aus der Neu-Ulmer Zeitung

  • Chirurgie künftig nur noch halbtags?
    Landkreis In der Illertal-Klinik in Illertissen wird es in absehbarer Zeit wohl wieder chirurgische Sprechstunden geben. Allerdings nur wenige am Tag. Das kündigte der Stiftungsdirektor der Kreisspitalstiftung an. Konrad Hunger schätzt, dass es in drei Monaten so weit sein könnte. Doch das hängt davon ab, ob der juristische Streit um die Chirurgenstelle weitergeht oder nicht.
  • Zwischen Spaß und Verantwortung
    Ulm Über die Kultur zu mehr Verständnis - das ist die Idee der schwul-lesbischen Kulturwoche, die in der Woche vom 19. bis zum 25. September bereits zum zehnten Mal stattfindet. „Mit der Kulturwoche wollen wir auch zum Dialog einladen“, sagt Daniel Gambach, 2. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins Rosige Zeiten.
  • Gute Stube wird größer und schöner
    Neu-Ulm Neu-Ulms „Gute Stube“ soll in den kommenden Jahren erweitert und „aufgehübscht“ werden. Stadtbaudirektor Andreas Neureuther hat im Gespräch mit unserer Zeitung den Entwurf für die Innenstadtsanierung bis 2015/16 skizziert, der nach dem Ende der Sommerpause den Stadtrat beschäftigen wird.
  • Das Leben, die Liebe und sonstige Schicksalsschläge
    Günzburg/Ulm Seitensprung eines Pilzpapstes: Beglückt vom Kuss der Musen geht er mit Lyrik fremd. Dieses Verhältnis blieb nicht ohne Folgen, zwei Gedichtbände gingen aus der Liebesbeziehung hervor, und ein dritter ist unterwegs. Bei diesem allerdings muss sich der gleichermaßen als Herausgeber und Dichter betätigende Riedheimer Mykologe Manfred Enderle die Erzeugerschaft mit sechs Mitvätern und drei Mitmüttern teilen.
  • Mit besten Grüßen aus „Chouvenien“
    Neu-Ulm Der Urlaub hat Heinz Koch und Claudia Riese gut getan. Die Südtiroler Spätsommersonne hat eine leichte Bräune hinterlassen, beide wirken entspannt, als sie erstmals nach der Sommerpause die Tür zum AuGusTheater in der Neu-Ulmer Silcherstraße öffnen. Noch ist die Bühne verwaist, doch schon ab Freitag wird wieder gespielt: zunächst weiter „Frühstück bei Kellermanns“ und „Versteh einer die Frauen“, die beiden erfolgreichen Stücke der abgelaufenen Saison - ab Oktober auch neue Produktionen.

Aus der Schwäbischen Zeitung

Aus dem SWR

  • Stuttgart: SPD will Volksentscheid zu Stuttgart 21
    Im Streit um das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 plant die SPD einen Volksentscheid. Die Landtagsfraktion wolle am Mittwoch klären, wie ein Volksentscheid verfassungsrechtlich möglich sei, sagte ein Sprecher der Fraktion am Dienstag. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) äußerte juristische Bedenken.
  • Mainz/Stuttgart: Bundesweite Razzia gegen Neonazi-Gruppe
    Das Bundesinnenministerium hat am Dienstagmorgen eine bundesweite Razzia gegen Neonazis gestartet. In Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg wurden Räume der "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige" (HNG) durchsucht.
  • Stuttgart: Polizei räumt Baumhaus der S21-Gegner
    Die Polizei hat in der Nacht auf Dienstag ein von Gegnern des umstrittenen Bauprojekts Stuttgart 21 besetztes Baumhaus im Mittleren Schlossgarten geräumt. Unterdessen ist das geplante Spitzengespräch geplatzt. Das Aktionsbündnis gegen S21 hatte seine Teilnahme daran am Montag abgesagt.
  • Die neue Mainzer Synagoge
    Mehr als 10.000 Menschen nutzten den Tag der offenen Tür am 5. September, um einen einmaligen Blick in die neue Mainzer Synagoge zu werfen. Der Architekt Manuel Herz führte die Besucher persönlich durch das ungewöhnliche Gebäude.
  • Alternativer Wolf- und Bärenpark Schwarzwald: Neue Heimat für Bären
    Der Bär ist wieder los im Schwarzwald. Mit der 15 Jahre alten Bärendame Jurka ist die erste Bewohnerin des Alternativen Wolf- und Bärenparks in Bad Rippoldsau-Schapbach im Nordschwarzwald eingetroffen. Am 4. September wurde die Zufluchtsstätte für Bären eröffnet.
  • Bald sprudelt Internet am Gutenbergplatz
    Schon bald ist es soweit: Der erste Internetbrunnen Deutschlands soll seine Premiere in Mainz feiern. Wir haben mit einem der Erfinder gesprochen: Alex Boerger erklärt uns, was der Internetbrunnen mit "Randale-Kids" und dem kleinen Bäcker von nebenan zu tun hat.
  • Mainz: Tausende besuchen neu eingeweihte Synagoge
    Zum Tag der offenen Tür der neu eingeweihten Mainzer Synagoge sind gestern mehr als zehntausend Besucher gekommen. Die jüdische Gemeinde zeigte sich überwältigt von dem Ansturm. Die Synagoge war am Freitag eingeweiht worden.
  • EXTRA: S21 - Jahrhundertprojekt oder Milliardengrab?
    Hintergründe, Fakten und aktuelle Entwicklungen.
  • Deutschlands erste Bank für Muslime: Eine Bank, die keine Zinsen nimmt
    Eröffnet hat die bundesweit erste Bank extra für Muslime eher im Verborgenen, jetzt will sie mit einem Bankett für ausgewählte Gäste auf sich aufmerksam machen. Bei der "Kuveyt Türk Beteiligungsbank" in Mannheim ist Spekulieren tabu, Zinsen gibt es nicht.
  • Regionen-Quiz: Mops und Tankstelle
    Ist der "Mops von Winnenden" wirklich ein Hund? Und wo entstand die erste Tankstelle in Baden-Württemberg? Wie gut kennen Sie sich in Baden-Württemberg aus? Elf nicht ganz einfache Fragen zu Land und Leuten sind in unserem Regionen-Quiz zu beantworten.
  • Neue Synagoge in Mainz: Ein Gotteshaus aus Buchstaben
    Mit dem Neubau einer Synagoge wird jüdisches Leben in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wieder sichtbar. An einem historischen Ort mitten in der Mainzer Neustadt ist ein neues Gemeindezentrum mit einer beeindruckenden Architektur entstanden.
  • Symbolische Architektur an historischer Stelle
    Mit dem Neubau einer Synagoge wird jüdisches Leben in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt wieder sichtbar. An einem historischen Ort mitten in der Mainzer Neustadt ist ein neues Gemeindezentrum mit einer beeindruckenden Architektur entstanden.
  • Wander-Aktion von SWR1 Rheinland-Pfalz: Abenteuer Pfälzer Höhenweg
    Der Pfälzer Höhenweg ist unglaublich abwechslungsreich: Blicke bis in die Rheinebene, ein Keltendorf, Burgen, Bergwerke und eine vielfältige Natur. SWR1-Redakteur Steffen Sturn ist vom 12. bis 19. September auf dem Wanderweg unterwegs - und an drei Tagen können Sie ihn begleiten!
  • Alternative Energien: Strom und Wärme aus der Natur
    Wenn es um erneuerbare Energien geht, liegt Rheinland Pfalz im deutschen Vergleich an dritter Stelle. Viele Städte sind hier bereits Vorbilder. In der Pfalz steht eines der größten Solarkraftwerke und auch im Hunsrück stehen stattliche Windkraftrotoren. SWR1 stellt interessante Beispiele vor.
  • Camping: Zwischen Gartenzwerg und Chemie-WC
    Mindestens fünf Monate im Jahr lebt Christa Urban auf einem Campingplatz in Rheinhessen. Und das seit 40 Jahren. Sie liebt die besondere Gemeinschaft und ihre Gartenzwerge. Der Unterschied zum trauten Heim ist nur ein fehlendes Abwassersystem. Ein Besuch in einer eigenen Welt.


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  • Nur mehr Leiharbeit
    Der Aufschwung bringt wieder mehr Arbeit in die Metall- und Elektroindustrie der Region - aber offenbar nur relativ schlecht bezahlte Stellen. Die IG Metall Ulm fordert von den Arbeitgebern in der Metall- und Elektrobranche, wieder Stammbeschäftigung aufzubauen. Seit der Finanzkrise seien in Ulm und den Landkreisen Alb-Donau und Biberach 3020 Arbeitsplätze abgebaut worden, davon knapp 2000 Leiharbeiter, stellt der Erste Bevollmächtigte Reinhold Riebl fest.
  • Blutige Realität
    Im Keller des Ulmer Stadthauses findet anlässlich des 25-jährige Bestehen des Vereins Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Ulm/Neu-Ulm eine Fotoausstellung statt. Gezeigt werden in Versuchsanordnungen fixierte Affen, sezierte Mäuse, aber auch Tiertransporte, Schlachthofszenen und Braunbären in Gefangenschaft. "Wir setzen uns aus ethischen und moralischen Gründen für die Tiere ein und wegen unseres gesunden Menschenverstands“ sagte der Vorsitzende Horst Müller bei der Eröffnung.
  • SWU: Mit Laufzeitverlängerung gerechnet
    Die Einigung der Koalition auf längere Laufzeiten für die Atommeiler haben die SWU nicht erfreut. Wir sprachen mit ihrem Chef, Matthias Berz. BERZ: Bereits gestartete Projektinvestitionen in neue Kraftwerke wie das Holzgas-Heizkraftwerk in Senden werden nicht gestoppt. Noch nicht baulich gestartete Investitionen in neue Kraftwerke stehen aber schon unter Vorbehalt, da wir den genauen Wortlaut der verhandelten Einzeldetails vom Sonntag noch nicht kennen.
  • Beifall fürs neue Weinfest
    Es war bereits das vierte Ulmer Weinfest am südlichen Münsterplatz. Doch war es eine Premiere: Äußerlich neu gestaltet und inhaltlich neu konzipiert fand es Anklang und Zuspruch von rund 10 000 Besuchern. Die Bilanz fällt aus wie die Wetterverhältnisse zum finalen Wochenende, die Stimmung und die meisten Weine im Angebot waren: heiter und trocken. "Kein Zoff unter Besuchern, keine Randale, keine Schlägerei, kein Ärger mit Nachbarn, aber viel Zuspruch von Gästen".
  • Seiffert: Kritik aus Ulm ist pervers
    Es sei "pervers", dass es ausgerechnet in Ulm politische Kräfte gebe, die den Widerstand gegen Stuttgart 21 befördern, wetterte Landrat Heinz Seiffert gestern beim Besuch von Rudolf Köberle, Minister für Ländlichen Raum. Schließlich profitiere die Region Ulm besonders von dem Bahnprojekt. Als "eigenartig" bezeichnete der Minister es, wie die Bahnprojekte Stuttgart 21 ("fragwürdig") und Elektrifizierung der Südbahn ("grundsätzlich gut") gegeneinander ausgespielt werden.
  • Bündnis gegen "Kannibalen Stuttgart 21"
    Auch in Ulm formiert sich der Widerstand gegen das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21. In Ulm haben die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das Aktionsbündnis "K 21 - gut für Ulm" gegründet. Wobei K 21 als Alternative für S 21 - also: Stuttgart 21 - steht. K 21 fordert einen modernen Kopfbahnhof in Stuttgart. Nach Einschätzung des Aktionsbündnisses würde dessen Bau nur ein Drittel so teuer wie die Verlegung des Bahnhofs in den Untergrund.
  • Gönner warnt vor Baustopp
    Angesichts der Kritik an Stuttgart 21, die jetzt auch auf die Ausbaustrecke Ulm-Wendlingen ausgeweitet wird, warnt Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner vor einem Stopp des Bahnprojekts Stuttgart 21. Der OB Ulms verweist auf die Vorteile des Streckenausbaus: Den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz im Schienenverkehr sowie die bessere Erreichbarkeit des Flughafens und der Region. Außerdem spricht er die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile an, aber auch den Nutzen für den Umweltschutz.