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Aus der Region
  • Chirurgie künftig nur noch halbtags?
    Landkreis In der Illertal-Klinik in Illertissen wird es in absehbarer Zeit wohl wieder chirurgische Sprechstunden geben. Allerdings nur wenige am Tag. Das kündigte der Stiftungsdirektor der Kreisspitalstiftung an. Konrad Hunger schätzt, dass es in drei Monaten so weit sein könnte. Doch das hängt davon ab, ob der juristische Streit um die Chirurgenstelle weitergeht oder nicht.
  • Zwischen Spaß und Verantwortung
    Ulm Über die Kultur zu mehr Verständnis - das ist die Idee der schwul-lesbischen Kulturwoche, die in der Woche vom 19. bis zum 25. September bereits zum zehnten Mal stattfindet. „Mit der Kulturwoche wollen wir auch zum Dialog einladen“, sagt Daniel Gambach, 2. Vorsitzender des veranstaltenden Vereins Rosige Zeiten.
  • Gute Stube wird größer und schöner
    Neu-Ulm Neu-Ulms „Gute Stube“ soll in den kommenden Jahren erweitert und „aufgehübscht“ werden. Stadtbaudirektor Andreas Neureuther hat im Gespräch mit unserer Zeitung den Entwurf für die Innenstadtsanierung bis 2015/16 skizziert, der nach dem Ende der Sommerpause den Stadtrat beschäftigen wird.
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Pressemitteilungen

Marc Grathwohl neuer RCDS-Vorsitzender in Ulm

Einstimmig wurde bei der Mitgliederversammlung des RCDS Ulm Marc Grathwohl (30, Medizinstudent) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von dem seit 2006 amtierenden Konstantin Zell an.

Die neue Vorstandschaft wird komplettiert durch die stellvertretenden Vorsitzenden Mehmet Dinc, Johannes Kersten (Schatzmeister), Mario Koschig  und Gerrit Link . Als Beisitzer ergänzen Bernhard Münnich und Robert Methfessel (beide Medizinstudenten) sowie Hendrik Kopplin (Student der Wirtschaftswissenschaften) den neuen Vorstand.

Parkplätze und Nahverkehr an der Uni Ulm Herausforderung für der RCDS

„Wir steuern ab 2012 auf ein Chaos hinsichtlich Parken und Nahverkehr zu“ erklärte Marc Grathwohl nach der 1. Vorstandssitzung. „Wenn man die aktuellen und zukünftigen Baustellen, die Verlegung der Chirurgie, die Zunahme an Studierenden, Universitätsmitarber sowie Uni-Klinikumsmitarbeiter betrachtet und dann noch die steigende Besucher und Patientenanzahl ab 2012 betrachtet, muss jedem klar sein dass es kein „Weiter so“ gibt.“ betonte der neue Vorsitzende sehr deutlich.

Der RCDS Ulm wird hier in den nächsten Monaten eine klare Bestandsaufnahme und auch aktuelle Nutzerzahlen erheben umso Vorschläge für eine Verbesserung machen zu können.

Auch das Thema Kneipe will der RCDS Ulm, wie im Wahlkampf angekündigt, auch wieder vorantreiben. Auch wenn es gerade hinsichtlich des Standorts und des Betreibers noch vieler Gespräche bedarf, so ist das Ziel einer Kneipe auf dem Campus „Oberer Eselsberg“ klar definiert.

Die neue Vorstandschaft möchte aber auch ihren Beitrag in der Hochschulpolitik leisten. Das Thema Bachelor-Master Umstellung ist immer noch aktuell und wurde im Juli auf einer Podiumsdiskussion an der Universität mit Wissenschaftsminister Prof. Frankenberg diskutiert. Dies wurde von der CDU Ulm organisiert, mit dem der RCDS den guten Kontakt in Zukunft noch weiter ausbauen möchte.

Studiengebühren sind auch 4 Jahre nach der Einführung immer noch heißes Thema. Gerade hinsichtlich der Transparenz gegenüber den Studenten ist noch Verbesserungsbedarf, erklärte Grathwohl. Hier möchte der RCDS Ulm einen Beitrag zur Verbesserung in den kommenden Monaten leisten.

Der RCDS Ulm hat sich für das kommende Semester einiges vorgenommen. „Ich bin mir sicher mit dem neuen Vorstandsteam die angestrebten Projekte umzusetzen und somit für die Verbesserung am Studienstandort Ulm einen Beitrag zu leisten.“ So der neue Vorsitzende abschließend.


Der neue Vorstand des RCDS Ulm

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Vorderer Reihe von links: Mario Koschig, Johannes Kersten, Gerrit Link               

Hintere Reihe von links: Hendrik Kopplin, Mehmet Dinc, Bernhard Münnich,  

Robert Methfessel, Marc Grathwohl


 

RCDS Ulm begrüßt Bundesratsentscheidung für Stipendien

Konstantin Zell, Vorsitzender RCDS Ulm

Der Bundesrat hat die Umsetzung des nationalen Stipendienprogramms für die Hochschulen sowie die Erhöhung des BAföG beschlossen. Damit ist der Weg frei für eine der größten nationalen Investitionen im Hochschulbildungsbereich seit Jahrzehnten.

Konstantin Zell, Vorsitzender des RCDS Ulm, bemerkt hierzu: „Angesichts der derzeitigen Haushaltssituation in Bund und Ländern ist es zwingend notwendig, dass umfassende Sparmaßnahmen ergriffen werden. Dabei darf allerdings nicht bei Zukunftsinvestitionen im Bildungsbereich gespart werden! Der RCDS Ulm begrüßen daher die Entscheidung des Bundesrates, das nationale Stipendienprogramm sowie die Erhöhung des BAföG zu unterstützen. Und auch die Erhöhung der Altersgrenze ist angesichts der Master-Studiengänge richtig. Nun sind vor allem die Universitäten gefordert, die Umsetzung eines solchen Stipendienprogramms weiter voranzutreiben, damit das Ziel, 8% der Studenten durch Stipendien zu fördern, erreicht werden kann. Denn wie das Einwerben von Geldern aus der Wirtschaft und die Auswahl der Studenten an den Hochschulen erfolgen soll, ist noch weitgehend ungeklärt. Hier muss jetzt schnell eine sinnvolle Lösung gefunden werden.“

Durch Maßnahmen wie diese wird nicht nur ein weiterer positiver Leistungsanreiz geschaffen, sondern es bildet auch einen weiteren Meilenstein auf dem Weg, für Deutschlands Zukunft eine neue Stipendien- und Förderungskultur schaffen, die in vielen anderen Ländern schon seit Jahren etabliert ist.

 

Marc Grathwohl, Medizinstudent an der Universität UlmRCDS Ulm fordert klare Strukturvorgaben anstatt Aktionismus

Ulm, 14. April 2010 – Die von Herrn Bundesminister Rösler gemachten Vorschläge erachten die Studenten des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Ulm für nicht zielführend. Die Festlegung vor dem Medizinstudium auf den „Landarzt“ nimmt den Medizinstudenten viele Entwicklungsmöglichkeiten. Weiter ist eine grundsätzliche Abschaffung des NC abzulehnen, weil schon jetzt auf jeden Medizinstudienplatz 4,4 Bewerber kommen und so das grundsätzliche Problem des Ärztemangels nicht gelöst wird.

Landarztquote nicht zielführend!

Grundsätzlich begrüßt der RCDS Ulm als größter und ältester, dass der Bundesgesundheitsminister sich Gedanken um die Zukunft der Gesundheitsversorgung auf dem Land macht. Eine Landarztquote bei den Medizinstudenten einzuführen wäre aber im Studienverlauf eine Stufe zu früh. Jeder Medizinstudent entwickelt erst im laufenden Studium seine persönlichen Neigungen und dem sollte auch ein Spielraum gelassen werden. Derzeit sind von ca. 125000 niedergelassenen Ärzten 50000 zwischen 50 und 60 Jahren. Marc Grathwohl vom RCDS Ulm: „Wenn man dazu noch bedenkt, dass ein Medizinstudium 6,5 Jahre und die Weiterbildung zum Facharzt nochmal 5 Jahre dauert wird klar, dass jetzt gehandelt werden muss! Mit einer Landarztquote würde erst in 12 Jahren einen Effekt erzielt werden. Wir benötigen aber schnellere Maßnahmen die in den kommenden Jahren den ländlichen Bereich stärken.“

Um den ländlichen Bereich wieder interessanter zu machen müssen schon bestehende lokale Vergünstigungen (z.B. wie in den östlichen Bundesländer) und formale Vereinfachungen für den niedergelassenen Bereich ausgebaut werden. Schließlich sollte schon während des Studiums der allgemeinmedizinische Sektor besser und intensiver durch längere Praktika und mehr Nähe zu den Praxen dargestellt werden.

Keine Erhöhung der Medizinstudienplätze ohne Investitionen!

Herr Rösler fordert in seiner Presseerklärung weiter, die Anzahl der Studienplätze zu erhöhen. Aktuell sind die lokalen Gegebenheiten der Universitäten schon ausgereizt. Eine kurzfristige Erhöhung der Studienplätze ohne zusätzliche Gebäude, zusätzliche Infrastruktur und zusätzliche Dozenten würde die Ausbildungsqualität immens verschlechtern.

Pro Jahr beenden ca. 8500 Medizinstudenten ihr Studium. Pro Jahr wandern derzeit aber auch über 3000 Ärzte ins Ausland aus. Diese Abwanderung muss gestoppt werden, indem die Arbeitsbedingungen in Deutschland verbessert werden. Verbesserungen müssen nicht nur in der adäquaten Bezahlung für 6,5 Jahre Studium und zusätzliche 5 Jahre Weiterbildung sichtbar sein. Hierzu Marc Grathwohl vom RCDS Ulm: „Die derzeitigen Arbeitsbedingungen mit hohem Anteil arztfremder Tätigkeiten und übermäßiger Arbeitsverdichtung müssen sich ändern. Verstärkte Delegation von nicht-ärztlichen Leistungen wäre hierzu ein Lösungsansatz.“

Dann wird auch der Standort Deutschland für junge Ärzte attraktiver und wir können den steigenden Ärztebedarf bewältigen.

Keine Abschaffung des NC! Nur Auswahlgespräche nicht durchführbar.

„Derzeit lassen wir die Besten eines Abiturjahrganges über den Numerus clausus zu und verlieren sie sukzessive, wenn sie die Berufswirklichkeit kennenlernen.“ stellt Marc Grathwohl vom RCDS Ulm dazu fest.

Die Note ist auch im Jahre 2010 ein gutes Auswahlkriterium bei über 35.000 Bewerbern auf 8500 Medizinstudienplätze. Eine Studie an der MHH (Medizinische Hochschule Hannover) zeigte, dass durch die Auswahlgespräche nicht die erhofften „besonderen Talente“ auftauchten.

Die Forderung nach mehr Auswahlgesprächen gestaltet sich schwierig da vergleichbare Gespräche im großen Stile von den Universitäten aktuell nicht durchgeführt werden können. Des Weiteren ist ein Auswahlgespräch oft auch eine Momentaufnahme und nicht das Abbild eines Lebensabschnittes, so dass hier auch falsche Eindrücke entstehen werden.

Die Universitäten haben bei der Zulassung jetzt schon Spielräume. In Baden-Württemberg werden zum Medizinstudium nur 20% über die Abiturnote zugelassen, 20% jedoch über Wartezeit und die restlichen 60% über ein Auswahlverfahren der Hochschule. Hier kann die Universität in Abstimmung mit dem Land bereits eigene Kriterien, z.B. den Medizinertest oder auch Auswahlgespräche nutzen. Möglichkeiten gibt es also schon nicht nur mit einem „1,1 – Abi“ Medizin zu studieren. Im Bundesvergleich gibt es aber sehr wohl noch Universitäten, in denen bis zu 90% der Medizinstudenten über den NC zugelassen werden. Dies muss sich durch politischen Einfluss ändern.

Die Versäumnisse im Gesundheitssystem der letzten Jahre kommen so langsam zum Vorschein. In Zukunft sollte die Politik nicht durch Aktionismus glänzen, sondern durch klare Strukturvorgaben mit dem Ziel die Medizinstudenten in Deutschland zu halten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

 

Konzept für Landespreis wurde vom Wissenschaftsministerium übernommen

Konstantin Zell, Stv. BundesvorsitzenderStuttgart/Ulm, 14. Mai 2009 – Das Konzept eines Landespreises für besonderes studentisches Engagement im Bereich Hochschule wurde vom Land Baden-Württemberg übernommen. Damit winkt auch besonders engagierten Studenten oder Studentengruppen ein mit 5.000 Euro dotierter Landespreis.

Entwickelt und umgesetzt wurde das Konzept erstmalig letztes Jahr vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), dem größten deutschen Studentenverband. Dieses Jahr findet die Ausschreibung durch das Wissenschaftsministerium zusammen mit dem Landeslehrpreis statt.

"Ziel des Preises ist es, ehrenamtliches studentisches Engagement zu fördern, denn gerade mit dem Bologna-Prozess in Zeiten von verschulten Studiengängen und vollgestopften Studienplänen droht hier ein deutlicher Rückgang." so Konstantin Zell, der den Landespreis letztes Jahr im Rahmen eines Festaktes an der Universität Ulm überreichte. Auch dieses Jahr wird der Preis wieder im Rahmen eines Festaktes überreicht, allerdings nicht mehr in Ulm, sondern im Marmorsaal des neuen Schlosses in Stuttgart und dotiert ist er inzwischen nicht mehr mit 50 Euro, sondern mit 5.000 Euro.

"Baden-Württemberg hat damit wieder Innovation und Schnelligkeit bewiesen, noch von keinem anderen Bundesland sei auf diese Folge des Bologna-Prozesses eine Antwort gekommen." meint Konstantin Zell vom RCDS Bundesvorstand abschließend, "Lediglich an der Vorschlagspraxis müsse noch etwas gefeilt werden: in Zeiten der SDS-Gründungen an Hochschulen, in denen Studentenausschüsse bundesweit teils mit deutlich unter 10 % Wahlbeteiligung von linksextremen Minderheiten dominiert werden, ist die diesjährige Vorschlagspraxis wohl noch nicht der Weisheit letzter Schluss."

Die Vorschläge für den Sonderpreis für studentisches Engagement sind bis Ende Juni 2009 über die Hochschulen beim Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst einzureichen.

 

Bundesweiter Hochschulschnuppertag am 27. Mai

 

Ulm, 13. Mai 2009 – Einen Blick in die Welt der Hörsäle und Bibliotheken können Oberstufenschüler im Rahmen des bundesweiten Hochschulschnuppertages am 27. Mai werfen. Der Aktionstag bietet den Schülern einen Blick hinter die Kulissen: Wie läuft eine Vorlesung ab? Wie sieht der Alltag eines Studenten aus? Und wie schmeckt eigentlich Mensaessen?

"Mit diesem Angebot wollen wir die Beratungslücke Schule - Hochschule schließen", so Konstantin Zell, Vorsitzender des RCDS Ulm und bundesweiter Leiter des Organisationsteams. Nicht selten seien Fehlentscheidungen bei der Studienwahl auf unzureichende Informationen über den Studienalltag zurückzuführen.

An der Universität Ulm können sich Schüler am 27. Mai über die Studiengänge Biologie, Informatik, Mathematik, Physik, Wirtschaftsmathematik, Wirtschaftsphysik und Wirtschaftswissenschaften informieren.

Neben Hinweisen zu Themen wie Bewerbungsverfahren, Studienaufbau und Lehrinhalten gibt es auch Insider-Tipps zu späteren Berufschancen. Ebenfalls auf dem Programm stehen der Besuch einer regulären Vorlesung sowie eine Campusführung. Abgerundet wird der Tag mit einem Kneipenbummel im Studentenviertel.

Durchgeführt wird der „Hochschulschnuppertag“ von dem gemeinnützigen RCDS Bildungs- und Sozialwerk e.V. an über 50 Universitäten und Fachhochschulen in ganz Deutschland und stellt somit die größte koordinierte Aktion dieser Art dar. Der Hochschulschnuppertag ist für die teilnehmenden Schüler kostenlos.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt's unter: www.hochschul-schnuppertag.de

 
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Tag der deutschen Einheit

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Neues aus Ulm
  • Nur mehr Leiharbeit
    Der Aufschwung bringt wieder mehr Arbeit in die Metall- und Elektroindustrie der Region - aber offenbar nur relativ schlecht bezahlte Stellen. Die IG Metall Ulm fordert von den Arbeitgebern in der Metall- und Elektrobranche, wieder Stammbeschäftigung aufzubauen. Seit der Finanzkrise seien in Ulm und den Landkreisen Alb-Donau und Biberach 3020 Arbeitsplätze abgebaut worden, davon knapp 2000 Leiharbeiter, stellt der Erste Bevollmächtigte Reinhold Riebl fest.
  • Blutige Realität
    Im Keller des Ulmer Stadthauses findet anlässlich des 25-jährige Bestehen des Vereins Menschen für Tierrechte, Tierversuchsgegner Ulm/Neu-Ulm eine Fotoausstellung statt. Gezeigt werden in Versuchsanordnungen fixierte Affen, sezierte Mäuse, aber auch Tiertransporte, Schlachthofszenen und Braunbären in Gefangenschaft. "Wir setzen uns aus ethischen und moralischen Gründen für die Tiere ein und wegen unseres gesunden Menschenverstands“ sagte der Vorsitzende Horst Müller bei der Eröffnung.
  • SWU: Mit Laufzeitverlängerung gerechnet
    Die Einigung der Koalition auf längere Laufzeiten für die Atommeiler haben die SWU nicht erfreut. Wir sprachen mit ihrem Chef, Matthias Berz. BERZ: Bereits gestartete Projektinvestitionen in neue Kraftwerke wie das Holzgas-Heizkraftwerk in Senden werden nicht gestoppt. Noch nicht baulich gestartete Investitionen in neue Kraftwerke stehen aber schon unter Vorbehalt, da wir den genauen Wortlaut der verhandelten Einzeldetails vom Sonntag noch nicht kennen.
  • Beifall fürs neue Weinfest
    Es war bereits das vierte Ulmer Weinfest am südlichen Münsterplatz. Doch war es eine Premiere: Äußerlich neu gestaltet und inhaltlich neu konzipiert fand es Anklang und Zuspruch von rund 10 000 Besuchern. Die Bilanz fällt aus wie die Wetterverhältnisse zum finalen Wochenende, die Stimmung und die meisten Weine im Angebot waren: heiter und trocken. "Kein Zoff unter Besuchern, keine Randale, keine Schlägerei, kein Ärger mit Nachbarn, aber viel Zuspruch von Gästen".
  • Seiffert: Kritik aus Ulm ist pervers
    Es sei "pervers", dass es ausgerechnet in Ulm politische Kräfte gebe, die den Widerstand gegen Stuttgart 21 befördern, wetterte Landrat Heinz Seiffert gestern beim Besuch von Rudolf Köberle, Minister für Ländlichen Raum. Schließlich profitiere die Region Ulm besonders von dem Bahnprojekt. Als "eigenartig" bezeichnete der Minister es, wie die Bahnprojekte Stuttgart 21 ("fragwürdig") und Elektrifizierung der Südbahn ("grundsätzlich gut") gegeneinander ausgespielt werden.
  • Bündnis gegen "Kannibalen Stuttgart 21"
    Auch in Ulm formiert sich der Widerstand gegen das Bahn-Großprojekt Stuttgart 21. In Ulm haben die Grünen, der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und der Verkehrsclub Deutschland (VCD) das Aktionsbündnis "K 21 - gut für Ulm" gegründet. Wobei K 21 als Alternative für S 21 - also: Stuttgart 21 - steht. K 21 fordert einen modernen Kopfbahnhof in Stuttgart. Nach Einschätzung des Aktionsbündnisses würde dessen Bau nur ein Drittel so teuer wie die Verlegung des Bahnhofs in den Untergrund.
  • Gönner warnt vor Baustopp
    Angesichts der Kritik an Stuttgart 21, die jetzt auch auf die Ausbaustrecke Ulm-Wendlingen ausgeweitet wird, warnt Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner vor einem Stopp des Bahnprojekts Stuttgart 21. Der OB Ulms verweist auf die Vorteile des Streckenausbaus: Den Anschluss an das Hochgeschwindigkeitsnetz im Schienenverkehr sowie die bessere Erreichbarkeit des Flughafens und der Region. Außerdem spricht er die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile an, aber auch den Nutzen für den Umweltschutz.