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Verfasste Studentenschaft findet in Ulm kaum Zustimmung

Ulm - Bei der Urabstimmung haben sich nur ca. 10% der Studenten für die verfasste Studentenschaft ausgesprochen. Trotzdem wird sie gemäß dem von Grün-Rot beschlossenen Gesetz auch den Ulmer Studenten aufgezwungen. Der Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Ulm kritisiert dies scharf.

Am Dienstag und Mittwoch dieser Woche konnten die Ulmer Studenten über die Satzung einer Verfassten Studentenschaft abstimmen. An dieser Urabstimmung sollten etwa 9.500 wahlberechtigte Studenten teilnehmen. Die Einführung einer Verfassten Studentenschaft stößt bei den pragmatisch denkenden Ulmer Studenten jedoch augenscheinlich auf wenig Begeisterung - entsprechend betrug die Wahlbeteiligung nur etwa 10 Prozent. Wenngleich die Auszählung der Wahl noch nicht stattgefunden hat, geht der RCDS Ulm davon aus, dass die Satzung am Ende als angenommen gilt, weil laut Wahlordnung dies selbst bei Zustimmungszahlen von unter 10 Prozent möglich ist. Als Gründe für diese mangelnde demokratische Legitimation auf Grund der extrem niedrigen Wahlbeteiligung sieht der RCDS Ulm mehrere Ursachen: Zum einen hat sicherlich eine Rolle gespielt, dass von den Befürwortern der Satzung konsequent sämtliche Flyer und Plakate, welche Kritikpunkte am Satzungsentwurf enthielten, bereits am frühen Morgen oder noch in der Nacht entfernt wurden, bevor sie die meisten Studenten überhaupt zu Gesicht bekommen haben und damit der Informationsfluss so einseitig wurde, dass die meisten Studenten die Wahl gar nicht mehr als solche wahrnahmen. Den entscheidenden Punkt sieht der RCDS jedoch in der Pragmatik der Ulmer Studenten: Es weiß jeder, dass uns die verfasste Studentenschaft von der grün-roten Landesregierung aufgezwungen wurde, ohne dass die Studenten selbst vorher gefragt wurden, ob sie diese wollen. Die Abstimmung bot damit die erste Möglichkeit zu zeigen, ob man eine Verfasste Studentenschaft überhaupt möchte. Leider gab es dabei kein echtes "Nein"-Feld, da die Abstimmung formal nur über die Satzung stattfand - ein "Nein" hätte lediglich bedeutet, dass spätestens nächstes Jahr nochmals abgestimmt werden muss - daher zogen offenbar die meisten den Ausdruck ihres Protestes in einer Abstimmung mit dem Füßen vor, indem sie der Abstimmung über die Satzung einfach fernblieben. Der RCDS Ulm als Ulms älteste organisierte Studentenvertretung bedauert die niedrige Wahlbeteiligung und das dadurch demokratisch kaum legitimierte Ergebnis sehr, kann jedoch alle verstehen, die nicht zur Wahl gegangen sind, da es keine echte Wahl gab, sondern die grün-rote Landesregierung über unsere Köpfe hinweg entschieden hat. Aus diesem Grund hatte der RCDS Ulm auch von vorne herein keine Wahlempfehlung abgegeben. "Trotzdem gilt es jetzt natürlich, das Ergebnis so zu akzeptieren und im Interesse der Ulmer Studenten das beste daraus zu machen", so Mehmet Dinc, Vorsitzender des RCDS Ulm, dem einige Gefahren des mit der Satzung beschlossenen neuen Systems schon bekannt sind. "So sind derzeit z.B. Zwangsbeiträge von jedem Student von etwa 20 Euro pro Semester geplant, was doppelt so viel ist, wie im Bundesdurchschnitt.", so Dinc weiter, "Das wäre dann fast eine halbe Million Euro im Jahr. So viel Geld kann nicht sinnvoll ausgegeben werden, zumal es Jahre dauern wird, bis die Strukturen überhaupt erst richtig funktionieren, dies wird dazu führen, dass Millionen an Rücklagen aus Zwangsbeiträgen gebildet werden, die den Zahlern selbst gar nie zu Gute kommen werden, aus diesem Grund empfinden wir vom RCDS Ulm solch überzogene Beträge als ungerecht."


 

 RCDS Ulm kritisiert überhöhte Zwangsbeiträge

Ulm – Der neu gewählte Vorstand des RCDS Ulm kämpft für studentische Interessen – auch innerhalb der Interessensvertretung, indem er die Verdoppelung der Zwangsbeiträge vermeiden will.

Die neue Landesregierung bittet die Studenten ab nächstem Jahr zur Kasse, allerdings kommen die Beiträge im Gegensatz zu den Studiengebühren nicht den Studienbedingungen zu Gute, sondern fließen alleine in die Verwaltungskosten. Die Kostensteigerung trifft die Studenten der Universität gleich doppelt, so sollen nächstes Jahr die semesterweise fälligen Verwaltungskosten um 50 % steigen und zusätzlich zieht sich das Land aus der Finanzierung des Allgemeinen Studentenausschusses (AStA) und seinen Angeboten komplett zurück, sodass stattdessen wieder die Verfasste Studentenschaft eingeführt werden muss, deren komplette Kosten ebenfalls die Studenten finanzieren müssen, wozu zusätzlich weitere Zwangsbeiträge eingeführt werden sollen. Landesweit wurde hier zunächst zwar nur mit 10 Euro pro Semester kalkuliert, was dann alleine an der Universität Ulm jährlich schon fast eine Viertel Million Euro ergäbe. Laut Haushaltsentwurf des RCDS reicht dieser Betrag leicht zur Deckung der Kosten und dem Ausbau des Servicebereiches und der kulturellen Angebote. Das linke Lager hat jedoch bereits angekündigt, zu versuchen, dass der Beitrag bereits bei Einführung doppelt so hoch angesetzt wird.

Der RCDS Ulm als älteste Hochschulgruppe in Ulm kritisiert dieses Vorgehen. "Es wurden keine realistischen Konzepte vorgelegt, wie man so viel Geld sinnvoll ausgeben kann. Sofern man sie überhaupt ausgeben könnte, hätte der Student keinen Vorteil", so Mehmet Dinc, neu gewählter Vorsitzender des RCDS Ulm. "Dies führt zunächst zu einer Generationenungerechtigkeit, da Studenten Beiträge zahlen, die großteils nur in Rücklagen fließen, ohne dass die Zahlenden etwas davon haben. Viel verheerender jedoch sind die längerfristigen Folgen: sind diese Gelder nämlich erst einmal grundlos angehäuft, ist es bis zum Veruntreuungsskandal nur noch eine Frage der Zeit", so Dinc, der schon seit Jahren neben seinem Chemiestudium in Gremien wie dem AStA-Vorstand aktiv war. Dies bekräftigt Mariusz Sikorski, Bachelor-Student der Wirtschaftsmathematik und neuer Schatzmeister des RCDS Ulm: "Die Liste der bekannten Veruntreuungen an anderen Universitäten ist lang, was schon allein die lange Liste an regelmäßigen Berichten im Spiegel, Zeit und anderen Tageszeitungen zeigt, die Dunkelziffer vermutlich sogar noch weit größer. Ob für Partys, Sexshop-Besuche, Reisen nach Rio ohne Verwendungsnachweis, alleine die bekannten Veruntreuungsfälle sind erschreckend und oftmals geht es dabei um hohe sechsstellige Beträge", so Sikorski, welcher bereits berufsbegleitend ein BWL-Studium abgeschlossen hat.

Dieser akuten Bedrohung tritt der RCDS Ulm entschieden entgegen und hofft darauf, dass die Ulmer Studenten bei der für Februar geplanten Vollversammlung ein Zeichen setzen und sich auch der aktuellen Themen bewusst werden.  „Bis dahin gilt es vor allem, Aufklärungsarbeit zu leisten, da den meisten Studenten diese Problematik noch gar nicht bewusst ist.“, so Dinc. Dieser wurde unter der Tagungsleitung von Konstatin Zell, der selbst schon im Bundesvorstand und jahrelang im Vorstand der RCDS Ulm tätig war, einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Hochschulgruppe gewählt. Neben Mariusz Sikorski (Schatzmeister), stehen die Medizin-Studentin Dominique Well, der Medieninformatik-Student Erwin Ramburger, Wirtschaftswissenschaftler Mario Koschig und Medieninformatik-Studentin Serife Öztemür dem neuen Vorsitzenden als Vorstand zur Seite. Angekündigt sind der Ausbau des Service-Angebots für Studenten, eine bessere Information der Kommilitonen über die Wiedereinführung der verfassten Studentenschaft und eine aktive Mitgestaltung dieser, sowie Aktionen um neue Mitglieder anzuwerben um sich so noch stärker für die Interessen der Studenten vor Ort, einsetzen zu können. 


Weiterführende Quellen:

Beispiele für die Verwendung der Zwangsbeiträge an anderen Unis auf www.vs-ohne-mich.de

 

Marc Grathwohl neuer RCDS-Vorsitzender in Ulm

Einstimmig wurde bei der Mitgliederversammlung des RCDS Ulm Marc Grathwohl (30, Medizinstudent) zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt die Nachfolge von dem seit 2006 amtierenden Konstantin Zell an.

Die neue Vorstandschaft wird komplettiert durch die stellvertretenden Vorsitzenden Mehmet Dinc, Johannes Kersten (Schatzmeister), Mario Koschig  und Gerrit Link . Als Beisitzer ergänzen Bernhard Münnich und Robert Methfessel (beide Medizinstudenten) sowie Hendrik Kopplin (Student der Wirtschaftswissenschaften) den neuen Vorstand.

Parkplätze und Nahverkehr an der Uni Ulm Herausforderung für der RCDS

„Wir steuern ab 2012 auf ein Chaos hinsichtlich Parken und Nahverkehr zu“ erklärte Marc Grathwohl nach der 1. Vorstandssitzung. „Wenn man die aktuellen und zukünftigen Baustellen, die Verlegung der Chirurgie, die Zunahme an Studierenden, Universitätsmitarber sowie Uni-Klinikumsmitarbeiter betrachtet und dann noch die steigende Besucher und Patientenanzahl ab 2012 betrachtet, muss jedem klar sein dass es kein „Weiter so“ gibt.“ betonte der neue Vorsitzende sehr deutlich.

Der RCDS Ulm wird hier in den nächsten Monaten eine klare Bestandsaufnahme und auch aktuelle Nutzerzahlen erheben umso Vorschläge für eine Verbesserung machen zu können.

Auch das Thema Kneipe will der RCDS Ulm, wie im Wahlkampf angekündigt, auch wieder vorantreiben. Auch wenn es gerade hinsichtlich des Standorts und des Betreibers noch vieler Gespräche bedarf, so ist das Ziel einer Kneipe auf dem Campus „Oberer Eselsberg“ klar definiert.

Die neue Vorstandschaft möchte aber auch ihren Beitrag in der Hochschulpolitik leisten. Das Thema Bachelor-Master Umstellung ist immer noch aktuell und wurde im Juli auf einer Podiumsdiskussion an der Universität mit Wissenschaftsminister Prof. Frankenberg diskutiert. Dies wurde von der CDU Ulm organisiert, mit dem der RCDS den guten Kontakt in Zukunft noch weiter ausbauen möchte.

Studiengebühren sind auch 4 Jahre nach der Einführung immer noch heißes Thema. Gerade hinsichtlich der Transparenz gegenüber den Studenten ist noch Verbesserungsbedarf, erklärte Grathwohl. Hier möchte der RCDS Ulm einen Beitrag zur Verbesserung in den kommenden Monaten leisten.

Der RCDS Ulm hat sich für das kommende Semester einiges vorgenommen. „Ich bin mir sicher mit dem neuen Vorstandsteam die angestrebten Projekte umzusetzen und somit für die Verbesserung am Studienstandort Ulm einen Beitrag zu leisten.“ So der neue Vorsitzende abschließend.


Der neue Vorstand des RCDS Ulm

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Vorderer Reihe von links: Mario Koschig, Johannes Kersten, Gerrit Link               

Hintere Reihe von links: Hendrik Kopplin, Mehmet Dinc, Bernhard Münnich,  

Robert Methfessel, Marc Grathwohl


 

RCDS Ulm begrüßt Bundesratsentscheidung für Stipendien

Konstantin Zell, Vorsitzender RCDS Ulm

Der Bundesrat hat die Umsetzung des nationalen Stipendienprogramms für die Hochschulen sowie die Erhöhung des BAföG beschlossen. Damit ist der Weg frei für eine der größten nationalen Investitionen im Hochschulbildungsbereich seit Jahrzehnten.

Konstantin Zell, Vorsitzender des RCDS Ulm, bemerkt hierzu: „Angesichts der derzeitigen Haushaltssituation in Bund und Ländern ist es zwingend notwendig, dass umfassende Sparmaßnahmen ergriffen werden. Dabei darf allerdings nicht bei Zukunftsinvestitionen im Bildungsbereich gespart werden! Der RCDS Ulm begrüßen daher die Entscheidung des Bundesrates, das nationale Stipendienprogramm sowie die Erhöhung des BAföG zu unterstützen. Und auch die Erhöhung der Altersgrenze ist angesichts der Master-Studiengänge richtig. Nun sind vor allem die Universitäten gefordert, die Umsetzung eines solchen Stipendienprogramms weiter voranzutreiben, damit das Ziel, 8% der Studenten durch Stipendien zu fördern, erreicht werden kann. Denn wie das Einwerben von Geldern aus der Wirtschaft und die Auswahl der Studenten an den Hochschulen erfolgen soll, ist noch weitgehend ungeklärt. Hier muss jetzt schnell eine sinnvolle Lösung gefunden werden.“

Durch Maßnahmen wie diese wird nicht nur ein weiterer positiver Leistungsanreiz geschaffen, sondern es bildet auch einen weiteren Meilenstein auf dem Weg, für Deutschlands Zukunft eine neue Stipendien- und Förderungskultur schaffen, die in vielen anderen Ländern schon seit Jahren etabliert ist.

 

Marc Grathwohl, Medizinstudent an der Universität UlmRCDS Ulm fordert klare Strukturvorgaben anstatt Aktionismus

Ulm, 14. April 2010 – Die von Herrn Bundesminister Rösler gemachten Vorschläge erachten die Studenten des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) Ulm für nicht zielführend. Die Festlegung vor dem Medizinstudium auf den „Landarzt“ nimmt den Medizinstudenten viele Entwicklungsmöglichkeiten. Weiter ist eine grundsätzliche Abschaffung des NC abzulehnen, weil schon jetzt auf jeden Medizinstudienplatz 4,4 Bewerber kommen und so das grundsätzliche Problem des Ärztemangels nicht gelöst wird.

Landarztquote nicht zielführend!

Grundsätzlich begrüßt der RCDS Ulm als größter und ältester, dass der Bundesgesundheitsminister sich Gedanken um die Zukunft der Gesundheitsversorgung auf dem Land macht. Eine Landarztquote bei den Medizinstudenten einzuführen wäre aber im Studienverlauf eine Stufe zu früh. Jeder Medizinstudent entwickelt erst im laufenden Studium seine persönlichen Neigungen und dem sollte auch ein Spielraum gelassen werden. Derzeit sind von ca. 125000 niedergelassenen Ärzten 50000 zwischen 50 und 60 Jahren. Marc Grathwohl vom RCDS Ulm: „Wenn man dazu noch bedenkt, dass ein Medizinstudium 6,5 Jahre und die Weiterbildung zum Facharzt nochmal 5 Jahre dauert wird klar, dass jetzt gehandelt werden muss! Mit einer Landarztquote würde erst in 12 Jahren einen Effekt erzielt werden. Wir benötigen aber schnellere Maßnahmen die in den kommenden Jahren den ländlichen Bereich stärken.“

Um den ländlichen Bereich wieder interessanter zu machen müssen schon bestehende lokale Vergünstigungen (z.B. wie in den östlichen Bundesländer) und formale Vereinfachungen für den niedergelassenen Bereich ausgebaut werden. Schließlich sollte schon während des Studiums der allgemeinmedizinische Sektor besser und intensiver durch längere Praktika und mehr Nähe zu den Praxen dargestellt werden.

Keine Erhöhung der Medizinstudienplätze ohne Investitionen!

Herr Rösler fordert in seiner Presseerklärung weiter, die Anzahl der Studienplätze zu erhöhen. Aktuell sind die lokalen Gegebenheiten der Universitäten schon ausgereizt. Eine kurzfristige Erhöhung der Studienplätze ohne zusätzliche Gebäude, zusätzliche Infrastruktur und zusätzliche Dozenten würde die Ausbildungsqualität immens verschlechtern.

Pro Jahr beenden ca. 8500 Medizinstudenten ihr Studium. Pro Jahr wandern derzeit aber auch über 3000 Ärzte ins Ausland aus. Diese Abwanderung muss gestoppt werden, indem die Arbeitsbedingungen in Deutschland verbessert werden. Verbesserungen müssen nicht nur in der adäquaten Bezahlung für 6,5 Jahre Studium und zusätzliche 5 Jahre Weiterbildung sichtbar sein. Hierzu Marc Grathwohl vom RCDS Ulm: „Die derzeitigen Arbeitsbedingungen mit hohem Anteil arztfremder Tätigkeiten und übermäßiger Arbeitsverdichtung müssen sich ändern. Verstärkte Delegation von nicht-ärztlichen Leistungen wäre hierzu ein Lösungsansatz.“

Dann wird auch der Standort Deutschland für junge Ärzte attraktiver und wir können den steigenden Ärztebedarf bewältigen.

Keine Abschaffung des NC! Nur Auswahlgespräche nicht durchführbar.

„Derzeit lassen wir die Besten eines Abiturjahrganges über den Numerus clausus zu und verlieren sie sukzessive, wenn sie die Berufswirklichkeit kennenlernen.“ stellt Marc Grathwohl vom RCDS Ulm dazu fest.

Die Note ist auch im Jahre 2010 ein gutes Auswahlkriterium bei über 35.000 Bewerbern auf 8500 Medizinstudienplätze. Eine Studie an der MHH (Medizinische Hochschule Hannover) zeigte, dass durch die Auswahlgespräche nicht die erhofften „besonderen Talente“ auftauchten.

Die Forderung nach mehr Auswahlgesprächen gestaltet sich schwierig da vergleichbare Gespräche im großen Stile von den Universitäten aktuell nicht durchgeführt werden können. Des Weiteren ist ein Auswahlgespräch oft auch eine Momentaufnahme und nicht das Abbild eines Lebensabschnittes, so dass hier auch falsche Eindrücke entstehen werden.

Die Universitäten haben bei der Zulassung jetzt schon Spielräume. In Baden-Württemberg werden zum Medizinstudium nur 20% über die Abiturnote zugelassen, 20% jedoch über Wartezeit und die restlichen 60% über ein Auswahlverfahren der Hochschule. Hier kann die Universität in Abstimmung mit dem Land bereits eigene Kriterien, z.B. den Medizinertest oder auch Auswahlgespräche nutzen. Möglichkeiten gibt es also schon nicht nur mit einem „1,1 – Abi“ Medizin zu studieren. Im Bundesvergleich gibt es aber sehr wohl noch Universitäten, in denen bis zu 90% der Medizinstudenten über den NC zugelassen werden. Dies muss sich durch politischen Einfluss ändern.

Die Versäumnisse im Gesundheitssystem der letzten Jahre kommen so langsam zum Vorschein. In Zukunft sollte die Politik nicht durch Aktionismus glänzen, sondern durch klare Strukturvorgaben mit dem Ziel die Medizinstudenten in Deutschland zu halten und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

 
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